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Ulrich BiendlTrinkwasserhygiene · TGA Consulting
Ulrich Biendl, Sachverständiger für Trinkwasserhygiene

Trinkwasserhygiene · Bayern

Unabhängige Risikoabschätzung für Ihre Trinkwasser-Installation.

Ich bin Ulrich Biendl, unabhängiger Sachverständiger für Trinkwasserhygiene. Seit 2007 kenne ich die Haustechnik aus der Praxis – viele Jahre davon als Projektleiter für Heizung und Sanitär. Ich weiß genau, wie Trinkwasser-Installationen gebaut werden und wo in der Praxis Schwachstellen entstehen. Genau diese Praxiserfahrung fließt in jede Risikoabschätzung nach § 51 TrinkwV (ehemals Gefährdungsanalyse) ein, die ich erstelle. Auf Basis der aktuellen Empfehlungen des Umweltbundesamts (UBA) verfasse ich Berichte so, dass sie auch für Eigentümer und Verwaltungen ohne Fachwissen sofort verständlich sind.

Ulrich Biendl, unabhängiger Sachverständiger für Trinkwasserhygiene

Der Befund liegt vor

Jetzt zählt, was Sie als Nächstes tun.

Erreicht eine Probe den technischen Maßnahmenwert von 100 KBE Legionellen pro 100 ml, müssen Sie als Betreiber handeln. Das ist kein Grund zur Panik, aber eine klare Pflicht.

  1. Gesundheitsamt informierenIn der Regel meldet die Untersuchungsstelle den Befund direkt ans Gesundheitsamt. Lassen Sie sich das bestätigen. Sonst melden Sie ihn unverzüglich selbst.
  2. Bewohner informierenMieter und Nutzer erfahren sachlich, was gefunden wurde, was Sie unternehmen und ob sie vorübergehend etwas beachten sollen.
  3. Ursache untersuchen lassenWo steht das Wasser, wo ist das warme Wasser zu kalt oder das kalte zu warm? Vor Ort wird geprüft, ob die Anlage den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. Ohne diese Antwort kommt der Befund meist wieder.
  4. Risikoabschätzung erstellen lassenSie wird nach § 51 TrinkwV und der Empfehlung des Umweltbundesamts erstellt, früher hieß sie Gefährdungsanalyse. Sie enthält einen Maßnahmenplan, den Sie mit dem Gesundheitsamt abstimmen.
  5. Maßnahmen umsetzen und kontrollierenDie Maßnahmen werden umgesetzt, und Nachuntersuchungen zeigen, ob sie wirken. Erst dann ist der Fall abgeschlossen.

Leistungen

Ein Ansprechpartner für jede Phase Ihrer Anlage.

Ich begleite Ihre Trinkwasser-Installation in jeder Phase. Ich koordiniere die notwendigen Beteiligten und halte alle Ergebnisse zusammen.

  1. 01 · Planung

    Hygienegerechte Planung

    Ich prüfe Ihre Planung nach VDI 6023 und DIN 1988-200, solange Änderungen nur Papier kosten.

  2. 02 · Bau

    Fachbauleitung Sanitär und TGA

    Bauüberwachung in Leistungsphase 8, damit auf der Baustelle gebaut wird, was geplant ist.

  3. 03 · Übergabe

    Hygiene-Erstinspektion

    Ich prüfe die neue Anlage, bevor Nutzer einziehen und solange die Baufirma Mängel noch behebt.

  4. 04 · Betrieb

    Anlagenprüfung im Bestand

    Regelmäßige Prüfung bestehender Anlagen, damit ein Befund gar nicht erst entsteht.

  5. 05 · Befund

    Risikoabschätzung nach § 51 TrinkwV

    Mit Begehung, Laborproben über ein akkreditiertes Labor und einem Maßnahmenplan für das Gesundheitsamt.

  6. 06 · Sanierung

    Umsetzung begleiten

    Ich stimme die Maßnahmen mit Planern und Firmen ab, bis die Sanierung abgenommen ist.

Sie wissen nicht, welche Leistung Sie brauchen? Lage schildern, ich ordne sie ein

Gebäude

Jedes Gebäude hat seine eigenen Schwachstellen.

Wählen Sie Ihre Gebäudeart. Sie sehen, wo dort typischerweise Wasser steht und welche Leistung passt.

Mehrfamilienhaus und Wohnanlage

Befunde entstehen hier oft schleichend: Wohnungen stehen leer, die Zirkulation ist nie abgeglichen worden, oder der Speicher wurde zum Energiesparen kühler gestellt.

Typische Stellen

  • Leer stehende Wohnungen
  • Zirkulation ohne hydraulischen Abgleich
  • Speicher unter 60 °C

Als Bauleiter habe ich Sanitäranlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern gebaut.

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Hotel, Pension und Gastronomie

Legionellen werden über den feinen Sprühnebel beim Duschen eingeatmet. In Hotels gibt es viele Duschen, und Zimmer, die außerhalb der Saison leer stehen, werden zu Stellen, an denen das Wasser tagelang steht.

Typische Stellen

  • Duschen in selten belegten Zimmern
  • Gebäudeteile, die außerhalb der Saison ruhen
  • Speicher, die für Spitzenzeiten zu groß sind
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Schule, Kita und Sporthalle

In den Ferien steht das Wasser wochenlang, und die Duschen einer Sporthalle laufen nur, wenn trainiert wird. Nach langen Pausen entscheidet die Wiederinbetriebnahme, ob die Anlage hygienisch bleibt.

Typische Stellen

  • Stagnation in den Ferien
  • Selten genutzte Duschen
  • Waschbecken in kaum belegten Räumen

Als Bauleiter habe ich die Trinkwasserversorgung eines Schulgebäudes im laufenden Betrieb erneuert.

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Klinik, Praxis und Pflegeheim

Hier leben und arbeiten Menschen, für die Legionellen besonders gefährlich sind, etwa ältere oder immungeschwächte Menschen. Deshalb lohnt es sich, Schwachstellen zu finden, bevor ein Befund vorliegt.

Typische Stellen

  • Pflegebäder, die nicht täglich genutzt werden
  • Umbauten bei laufendem Betrieb
  • Lange Wege in verzweigten Gebäuden
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Halle, Industrie und Gewerbe

In großen Hallen sind die Leitungswege lang, und manche Entnahmestellen laufen fast nie, etwa Notduschen. Wo Löschwasser- oder Prozessleitungen am Trinkwasser hängen, muss die Trennung nach DIN EN 1717 stimmen.

Typische Stellen

  • Notduschen und Augenduschen
  • Lange Leitungen zu entfernten Zapfstellen
  • Anschlüsse für Wandhydranten und Prozesswasser

Zurzeit bin ich Fachbauleiter Sanitärtechnik in einem Industrieprojekt zur Batterieproduktion in Niederbayern.

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Büro, Verwaltung und öffentliche Gebäude

Große Gebäude werden oft anders genutzt als geplant. Teeküchen und Waschräume auf leeren Etagen oder Gebäudeteile im Umbau werden zu Abschnitten, in denen das Wasser steht.

Typische Stellen

  • Leere Etagen und umgenutzte Räume
  • Teeküchen und Waschräume mit wenig Betrieb
  • Gebäudeteile im Umbau

Als Bauleiter habe ich an der hygienischen Sanierung von Trinkwasser-Installationen in Kasernengebäuden mitgearbeitet.

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Prüfgang

Vom Hausanschluss bis zur letzten Entnahmestelle.

Ich beginne dort, wo das Wasser ins Haus kommt, und gehe die gesamte Installation durch, nicht nur die Stelle mit dem Befund.

Station 1 von 7
  • Kaltwasser (PWC)
  • Warmwasser (PWH)
  • Zirkulation (PWH-C)
  • Probenahmestelle

Was ich finde, steht mit Bewertung und Reihenfolge der Maßnahmen in Ihrem Bericht.

Ablauf

Von der Anfrage zum Prüfbericht in drei Schritten.

  1. 01

    Anfrage und Erstbewertung

    Wir stimmen kurz Objekt, Anlage und Anlass ab. Danach wissen Sie, welcher Prüfumfang nötig ist, und erhalten ein Angebot.

  2. 02

    Begehung und Analyse

    Vor Ort prüfe ich, ob Ihre Anlage und ihr Betrieb den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Bei Bedarf koordiniere ich die Probenahme über eine zugelassene Untersuchungsstelle.

  3. 03

    Bericht und Maßnahmen

    Sie erhalten einen schriftlichen Bericht: was ich vorgefunden habe, wie ich es bewerte und welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind. Er ist verständlich geschrieben, damit Sie ihn mit dem Gesundheitsamt abstimmen und an Eigentümer, Verwaltung und Fachfirma weitergeben können.

Über mich

Meine Qualifikationen können Sie selbst nachprüfen.

Seit 2007 arbeite ich in der Haustechnik, zwölf Jahre davon als Bauleiter und Projektleiter auf Baustellen vom Kindergarten bis zum Flughafen. Ich habe Trinkwasser-Installationen gebaut, abgerechnet und übergeben. Heute prüfe ich sie als unabhängiger Sachverständiger. Die Nachweise zur Trinkwasserhygiene können Sie hier als Dokument öffnen.

DVQST e.V., FördermitgliedFördermitglied im DVQST e.V., Deutscher Verein der qualifizierten Sachverständigen für Trinkwasserhygiene

Werdegang und Projekte ansehen

Einsatzgebiet

Von Niederbayern aus in ganz Bayern im Einsatz.

Mein Büro liegt in Geiselhöring im Landkreis Straubing-Bogen. Niederbayern, Oberbayern und die Oberpfalz sind meine Kernregion, Anfragen aus ganz Bayern nehme ich an.

Größere Objekte betreue ich in ganz Süddeutschland.

Anfrage

Schildern Sie mir kurz Ihre Lage.

Ich melde mich mit einer ersten Einschätzung zum Prüfumfang. Wenn es schneller gehen muss, rufen Sie mich direkt an.

Oder direkt anrufen: 0160 4773962

Schritt 1 von 3

Worum geht es?

Liegt ein Befund vor oder hat das Amt eine Frist gesetzt, ist es die Risikoabschätzung.